Unsere Leistungen

Die Praxis Radiologie Mühlacker bietet neben den gängigen Verfahren der modernen Diagnostik  auch bereits neueste etablierte Methoden der Therapie, wobei diese Techniken sich optimal ergänzen.

Diesem überdurchschnittlich hohen Niveau trägt die Praxis Rechnung, indem sie innovationsfreudig investiert und die nötigen Mittel und Rahmenbedingungen bereitstellt. In ausführlichen Gesprächen werden den Patienten die Untersuchungsergebnisse erläutert.

Durch Kompetenz, Engagement und Kollegialität leistet das Mitarbeiterteam um die Radiologen Dr. Karl Schnabel, Dr. Christian Steinbrück, Bruno Elkes und Dr. Oda von Kügelgen seinen Beitrag, um täglich diesen Standard zu bewahren.

Nuklearmedizin

Was ist Nuklearmedizin?

nuklearmedizin1Nuklearmedizin ist die Diagnostik der Organfunktionen mit Hilfe von schwach radioaktiven Substanzen, sogenannten Radionukliden, sowie meistens auch mit "Träger"-Substanzen. Dieser zweite, spezifische Bestandteil sorgt dafür, dass das Radioisotop über die Blutbahn im Körper genau dorthin gelangt, wo bestimmte Stoffwechselvorgänge sichtbar gemacht werden sollen, da er an einen bestimmten Zelltyp im Körper bindet. Die radioaktive Substanz hat eine sehr kurze Halbwertzeit, um die Strahlenbelastung für die Patienten so gering wie möglich zu halten. Sie liegt je nach Untersuchung zwischen der einer Röntgenaufnahme der Wirbelsäule und einer Computertomographie.

Die Substanzen werden intravenös verabreicht. Die Menge der verabreichten Radionuklide ist so gering, dass keine Beeinflussung von Organfunktionen eintritt. Die Untersuchung erfolgt mit einer Gammakamera, die den radioaktiven Zerfall des verabreichten Radionuklids messen kann. Ein Computer verarbeitet die Informationen bildlich zu einem sogenannten Szintigramm.

nuklearmedizin2Nuklearmedizinische Untersuchungen werden bei Verdacht auf Organfunktionsstörungen/ Stoffwechselstörungen oder bei Verdacht auf gutartige oder bösartige Organveränderungen eingesetzt.

Skelettszintigrafie

Knochen-/ Skelettszintigrafie: Untersuchung des Knochenstoffwechsels. Hierzu wird eine schwach strahlende Substanz in eine Armvene injiziert und später wird deren Verteilung im Körper gemessen. Nebenwirkungen treten dabei nicht oder sehr selten auf.

Meist werden bereits während oder kurz nach der Injektion erste Aufnahmen angefertigt. Anschließend sollten Sie bis zum Beginn der Aufnahmen nach 2-3 Stunden etwa 1 1/2 l Flüssigkeit, z.B. Wasser, Tee oder Saft trinken. Essen dürfen Sie ohne Einschränkung.

nuklearmedizin3Die eigentliche Aufnahmen werden durchgeführt, nachdem sich die Substanz im Körper verteilt hat. Dies dauert 2-3 Stunden. Während der Aufnahme liegen Sie auf einer Liege und die Gammakamera fährt über Sie hinweg. Eventuell sind anschließend noch Schichtaufnahmen (SPECT-Aufnahmen) notwendig.

Dauer der Untersuchung:
Einschließlich der Wartezeit zwischen Injektion und Aufnahme, die Sie aber nicht in unserer Praxis verbringen müssen, dauert die gesamte Untersuchung 3-5 Stunden.

Bitte bringen Sie vorhandene Röntgen-/ MRT-/ CT-Untersuchungen mit. Eine spezielle Vorbereitung ist nicht erforderlich. Sie brauchen nicht nüchtern zu kommen.

Schilddrüsendiagnostik

In der Regel wird zunächst eine Ultraschalluntersuchung der Schilddrüse durchgeführt, um die Größe und die Struktur der Schilddrüse zu untersuchen, sowie um festzustellen, ob Schilddrüsenknoten vorliegen. Dann ist auch eine Schilddrüsenszintigrafie notwendig.

Die Schilddrüsenszintigrafie ist eine Funktionsuntersuchung der Schilddrüse, bei der die allgemeine und die regionale Funktion der Schilddrüse sichtbar gemacht werden kann.

Sie bekommen eine leicht radioaktive Substanz in eine Armvene gespritzt. Nebenwirkungen treten nicht oder äußerst selten auf. Die Substanz muss etwa 20 Minuten einwirken. Dann sitzen Sie vor einer Kamera, die Ihre Schilddrüse aufnimmt.

nuklearmedizin4Die Gammakamera misst die Funktion der Schilddrüse. Es wird geprüft, ob funktionsgestörte Knoten (Knoten mit weniger Funktion = kalte Knoten, Knoten mit gesteigerter Funktion = warme oder heiße Knoten, sog. autonome Adenome) vorliegen oder ob eine Funktionsminderung oder -steigerung der gesamten Schilddrüse vorliegt.

Die Szintigrafie kann nur in Kenntnis des Schilddrüsenbasiswertes, des TSH interpretiert werden.

Eventuell wird Blut abgenommen, um die Schilddrüsenwerte zu bestimmen.

Dauer der Untersuchung:
Ca. 1-2 Stunden

Eine spezielle Vorbereitung ist nicht erforderlich. Sie brauchen nicht nüchtern zu kommen. Bitte bringen Sie eventuell vorhandene Schilddrüsenlaborwerte oder Voruntersuchungen mit.

Nierenszintigrafie

Es handelt sich um eine Untersuchung der Nierenfunktion. Hierdurch kann die Funktion, sowie die Durchblutung und die Ausscheidungsleistung jeder Niere einzeln beurteilt werden.

Für die Untersuchung wird eine schwach strahlende Substanz in eine Armvene injiziert und deren Ausscheidung durch die Nieren gemessen. Am anderen Arm wird Blut abgenommen. Nebenwirkungen treten nicht oder extrem selten auf. Die Strahlenexposition dieser Untersuchung ist niedriger als bei einer entsprechenden Röntgenuntersuchung der Nieren.

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Dauer der Untersuchung: 
Ca. 2-3 Stunden. 

Bringen Sie bitte vorhandene Röntgenbilder der Nieren und die von Ihnen eingenommenen Medikamente mit. 

Herzszintigrafie / Myocardszintigraphie

Was ist eine Myocardszintigraphie?
Die Myocardszintigraphie ist eine nuklearmedizinische Untersuchung der Durchblutung des Herzmuskels der linken Herzkammer. Hierbei werden die Durchblutungsverhältnisse sowohl unter Belastung als auch in Ruhe dargestellt. Durchblutungsstörungen des Herzmuskels werden in der Regel durch Verengungen der Herzkranzgefäße verursacht.

Wie wird die Untersuchung durchgeführt?
Die Belastungsuntersuchung wird entweder als Belastungs-EKG auf einem Fahrradergometer durchgeführt.

nuklearmedizin6Durch die Fahrradbelastung an sich sind selbst bei herzkranken Patienten nur selten Komplikationen zu erwarten. Wichtig für die Aussagefähigkeit des  Ergebnisses der Untersuchung ist, dass Sie die höchste Belastungsstufe erreichen, die für Sie möglich ist. Nur sehr selten ist mit dem Auftreten von behandlungsbedürftigen Herzrhythmusstörungen oder einem Infarkt zu rechnen.

Wenn eine ausreichende Belastung mit dem Fahrradergometer nicht möglich ist, kann diese auch durch ein spezielles Medikament nachgeahmt werden (pharmakologische Belastung), das zuvor in eine Vene gespritzt wird.

Dieses Medikament ist in seiner Wirkung gut zu steuern. Nebenwirkungen wie Schwindel, Herzrasen, Schmerzen im Brustbereich und Luftknappheit sind selten. Durch ein Gegenmittel, das unmittelbar nach der Belastung gespritzt werden kann, verschwinden diese Nebenwirkungen in der Regel sofort.

Während der Belastung werden Sie wie mit einem EKG überwacht. Eine Notfallausrüstung ist natürlich vorhanden. Auf der höchsten Belastungsstufe bei Belastung mit dem Fahrradergometer (d.h. die höchste für Sie als Patient mögliche Belastung) oder direkt nach der Injektion des die Belastung nachahmenden Medikamentes, wird eine gering radioaktiv markierte Substanz in eine Armvene gespritzt, die sich anschließend mit dem Blutfluss im Herzmuskel anreichert.

Nach einer Pause, in der Sie eine kleine Mahlzeit zu sich nehmen, werden dann spezielle Szintigramme mit einer Gammakamera mit 2 rotierenden Aufnahme-Köpfen aufgenommen. Es entstehen dreidimensionale Bilder des Herzmuskels (mit sogenannter SPECT – Technik). Dadurch wird eine genaue Beurteilung der Durchblutung in den einzelnen Herzmuskelarealen ermöglicht.

Die Gammakamera mit benötigt etwa 30 Minuten für diese Untersuchung.

An einem weiteren Tag werden nach erneuter Injektion die Aufnahmen unter Ruhebedingungen wiederholt.

Was ist vor, während und nach der Untersuchung zu beachten?
12 Stunden vorher bitte keinen Kaffee, koffeinhaltige Getränke, Kakao trinken oder Schokolade essen. Wasser oder kohlensäurenarmes Mineralwasser ist erlaubt. Zum Frühstück dürfen Sie eine kleine leichte Mahlzeit mit wenig Fett zu sich nehmen und Wasser trinken. Manche Herzmedikamente dürfen zum Teil 24 Stunden vorher nicht eingenommen werden. Wie Sie Ihre Medikamente einnehmen sollen, wird Ihnen vorher mitgeteilt.

Was müssen Sie mitbringen?

  • Überweisung mit der Fragestellung
  • Vorbefunde von bereits erfolgten Untersuchungen und Behandlungen
  • das aktuelle Belastungs-EKG, und / oder den Befund
  • Medikamente bzw. Medikamentenplan
  • Bequeme Kleidung und Schuhe (z.B. Jogginghose)
  • Patientinnen einen festen BH
  • Handtuch
  • Ggf. Kleidung zum Wechseln
  • 1 fetthaltige Mahlzeit z.B. Butter-, Wurst- oder Käsebrot, Ei, Milch.

Angiographie und Intervention

Darstellung von GefäßenDie Behandlung von Durchblutungsstörungen setzt die Darstellung (Diagnostik) von Gefäßen voraus, wozu es heutzutage eine Reihe von Untersuchungsstrategien gibt.

Ist die Durchblutungsstörung identifiziert, kann eine geeignete Therapie erfolgen mit geringstmöglichem Risiko und größtmöglichem Nutzen.

Manches kann lediglich mit Medikamenten, anderes muss mit minimal invasiven Eingriffen behandelt werden. In der Diskussion mit dem zuweisenden Arzt und dem Gefäßchirurgen wird geprüft, welche Methode zu bevorzugen ist. Möglicherweise kann auch nur eine Gefäßoperation einen optimalen Erfolg bringen.

Möglichkeiten der Gefäßdarstellung

angiographie Mit Hilfe von Kontrastmitteln werden die Gefäße - genauer eigentlich deren ‚Lichtung’ - mit der kontrastmittelverstärkten Kernspin-Angiographie (ceMRA) oder auch mit computertomographischer Angiographie (CTA) oder alternativ mittels direkter Gefäßpunktion (Digitale Subtraktionsangiographie, DSA) sichtbar gemacht.

Bei der Gefäßdarstellung mittels MRT und CT wird dem Patienten Kontrastmittel in eine Vene am Arm gespritzt.

Im Rahmen einer konventionellen Angiographie wird das Kontrastmittel direkt in das Gefäß appliziert und anschließend wird durchleuchtet. Diese Methode bietet sich an, wenn eine CT oder MRT nicht möglich oder sinnvoll sind, oder weil die Darstellung der Flussdynamik notwendig ist.

Digitale Subtrakionsangiographie und Intervention

Hierbei ist von Vorteil, dass Gefäße, direkt sondiert und dargestellt werden können. Aus dieser Technik heraus hat sich die Interventionelle Radiologie entwickelt, bei der Patienten nicht mehr in Narkose chirurgisch, sondern schonend (minimalinvasiv) über Kathetersysteme therapiert werden.

So können pathologische Gefäßveränderungen, beispielsweise Engstellen (‚Stenosen’) mittels Ballonkatheter aufgeweitet, ergänzend ggf. auch mittels Einsatz einer Gefäßstütze (Gitterdrahthülse = ‚Stent’) beseitigt werden; es können auch akute thrombotische Gefäßverschlüsse lokal aufgelöst werden (Thrombolyse), umgekehrt blutende oder Tumorgefäße verschlossen werden (Embolisation).

Alternativ zu den flüssigen jodhaltigen Kontrastmitteln kann CO2 – Gas verwendet werden, was sich bei Niereninsuffizienz, Kontrastmittel-Unverträglichkeit und Schilddrüsenüberfunktion anbietet. Damit sind allerdings nur Gefäße bis zu einer Lichtung von 2mm hinreichend kontrastierbar.

Vorbereitung, Voraussetzung:

Bitte informieren Sie uns über mögliche Funktionsstörungen  der Nieren, der Schilddrüse und über Unverträglichkeiten (Kontrastmittelallergie?).
Metforminhaltige Diabetesmedikamente und Marcumar müssen Sie vorher absetzen. Eine Schwangerschaft sollte ausgeschlossen sein.

Vor jeder invasiven Maßnahme sind im Vorfeld bestimmte Blutwerte (Kreatinin, kleines Blutbild, Quick/INR, TSH basal) zu bestimmen, ist ein Aufklärungsgespräch zu führen und letztlich ist Ihre Zustimmung zu dokumentieren. Ist die Untersuchung oder Behandlung ambulant durchführbar, müssen Sie anschließend noch 6 Std. im Krankenhaus verweilen; bitte sorgen Sie dafür, dass Sie abgeholt werden. Ist ein kurzer stationärer Aufenthalt nötig, bleiben Sie in der Regel 1-2 Tage im Krankenhaus.

Weitere Fragen beantwortet Ihnen unser Team bei der Anmeldung, bzw. bei dem ausführlichen Aufklärungsgespräch.

Untersuchungs-Spektrum, Interventionen

  • MR-Angiographie, kontrastmittelunterstützt (ceMRA)
  • CT-Angiographie
  • Konventionelle Angiographie (Digitale Subtraktions-Angiographie)
  • CO2-Angio (CO2-DSA)
  • Dilatation von Gefäßen (PTA)
  • Implantation einer Gefäßstütze (Stent)

Computertomographie CT

Computertomographie-ApparatDie Computertomographie ist ein Röntgenverfahren, welches Schnittbilder des menschlichen Körpers erzeugt.

Der Patient liegt auf einer speziellen Untersuchungsliege und wird langsam durch den Detektorring gefahren. Die Röntgenröhre rotiert dabei spiralförmig um einen definierten Körperabschnitt um den Patienten , wobei ein kontinuierlicher Datenblock erzeugt wird mit der Möglichkeit, durch Nachbearbeitung (Rekonstruktionen) Schichtbilder in verschiedenen Ebenen und Schichtdicken, oder ein 3D-Modell der untersuchten Organe (z.B. Knochen, Gefäße) zu erstellen.

ct-gefaessrekonstruktionDie Untersuchungszeit unseres modernen Mehrzeilen-CTs beträgt um die 30 Sekunden bei deutlich besserer Bildqualität und reduzierter Strahlenbelastung (iDose-Technik) im Vergleich zu früheren Geräten. Die Liegezeit auf dem Untersuchungstisch reduziert sich somit auf wenige Minuten.

Zur besseren Beurteilung des Magen-Darm-Traktes ist es notwendig, je nach Fragestellung ein Kontrastmittel zu trinken, welches den Magen-Darm-Trakt füllt.

ct-sekundaer-konstruktionenZur besseren Abgrenzung der verschiedenen Gewebe und zur Darstellung beispielsweise von Gefäßen oder pathologischen Prozessen, kommt bei den meisten CT-Untersuchungen zusätzlich ein Röntgenkontrastmittel zum Einsatz, welches in eine Vene injiziert wird.

Vorbereitung; Voraussetzung

Bitte informieren Sie uns über mögliche Funktionsstörungen  der Nieren und der Schilddrüse und über Unverträglichkeiten (Kontrastmittelallergie?). Metforminhaltige Diabetesmedikamente müssen 3 Tage vor der Untersuchung abgesetzt werden.

mukoviszidoseEine Schwangerschaft sollte ausgeschlossen sein.

Weitere Fragen beantwortet Ihnen unser Team bei der Anmeldung.

Untersuchungs-Spektrum

  • Computertomographie aller Körperregionen
  • Gefäßdarstellung (z.B. Angio-CT der Aorta)
  • CT-gesteuerte Schmerztherapie (Facetteninfiltration, PRT)
  • Knochendichtemessung 3D-QCT

Weitere Aufnahmen in der Computertomographie

3D-VR-Zahndiagnostik2D-Reko-WS-Osteoporose3D-VR-Glassplitter

Magnetresonanztomographie MRT

mrt-phillipsDie Magnetresonanztomographie nutzt keine Röntgenstrahlen sondern Magnetfelder und hochfrequente elektromagnetische Wellen. Das durch hochempfindliche Antennen gewonnene Signal wird in einem komplizierten Auslese- und Messverfahren umgesetzt und in ein Bild umgewandelt.

Der Vorteil der MRT ist die oft bessere Darstellbarkeit entzündlicher und tumoröser Veränderungen in sämtlichen Weichteil-Geweben, bzw. -Strukturen; Nerven- und Hirngewebe werden z.T. erst  durch die MRT-Untersuchung hinreichend beurteilbar. Oft wird Kontrastmittel zusätzlich benötigt, um Entzündungsherde oder auch Tumorgewebe noch besser darzustellen.

mrt-bandscheibenvorfallUnsere Praxis verfügt über zwei moderne Hochfeld-MRT-Geräte mit 1,5 Tesla, darunter eines mit größerer Öffnung (70 cm Durchmesser), das für Patienten mit Platzangst geeignet ist. Die Untersuchung dauert im Gegensatz zur CT deutlich länger und kann bis zu 20 Minuten in Anspruch nehmen. Bei Bedarf können wir Ihnen leichte Beruhigungsmittel anbieten.

Vorbereitung, Voraussetzung:

Bitte informieren Sie uns über mögliche Funktionsstörungen der Nieren und der Schilddrüse und über Unverträglichkeiten (Kontrastmittelallergie?).

Patienten mit Herzschrittmacher, Hörimplantat und manchen Herzklappen dürfen nicht im MRT untersucht werden.

Bei metallischen Fremdkörpern oder Prothesen ist die Untersuchung oft dennoch möglich. Eine Schwangerschaft sollte ausgeschlossen sein.

Informieren Sie uns! Fragen beantwortet Ihnen unser Team gerne bei der Anmeldung.

Bringen Sie zur Untersuchung bitte geeignete (lange) Unterwäsche mit (ohne Metallknöpfe, ohne Reißverschlüsse). Elektrische Geräte (Uhren, Handys etc.) und Magnetkarten werden im MRT beschädigt und müssen deshalb vorher abgelegt werden.

 

Untersuchungs-Spektrum

  • Gehirn und Nervenstrukturen
  • Gelenke
  • Gefäße
  • Organe und Weichteilstrukturen
  • Fisteln

Weitere Aufnahmen aus der Magnetresonanztomographie

3D-VR-Giantaneurysma3D-VR-Giantaneurysma-I3D-VR-Giantaneurysma-fokusStauungspapille-MRTApoplex

Konventionelle Radiologie

lungenentzuendungRöntgenstrahlen werden seit über 100 Jahren in der Diagnostik eingesetzt und haben immer noch ihren Stellenwert neben Computertomographie und Magnetresonanztomographie.

Vorbereitung, Voraussetzung:

Für einfache Röntgenaufnahmen ist keine Vorbereitung und keine telefonische Terminvereinbarung erforderlich. Für Durchleuchtungsuntersuchungen des Verdauungstraktes oder der Darstellung von Gangstrukturen ist eine Absprache mit unserem Personal erforderlich (z.B. Nahrungskarenz, Abführmaßnahmen). Eine Schwangerschaft sollte ausgeschlossen sein.

Weitere Fragen beantwortet Ihnen unser Team bei der Anmeldung.

MagenulkusUntersuchungs-Spektrum

In der klassischen konventionellen Radiologie werden mittels Röntgenstrahlen Aufnahmen angefertigt von

  • der Thoraxregion (Herz und Lunge)
  • des Skelettsystems (Knochen, Gelenke)
  • des Abdomens (z.B. Fremdkörpersuche)
  • Durchleuchtungsuntersuchungen des Verdauungstraktes
  • Darstellung von Gangstrukturen, z.B. der ableitenden Harnwege, Fisteln

Mammadiagnostk

Mammographie:

Mammographie - BrustbilddiagnostikSpezielle Röntgenuntersuchung der weiblichen und männlichen Brust. Als Vorsorgeuntersuchung dient sie vor allem der Früherkennung von Brustkrebs, der häufigsten Krebserkrankung bei Frauen. Dank qualitativ stark verbesserter Technologie (Digitale Vollfeldmammographie) wurde die Strahlenbelastung während der letzten zehn Jahre erheblich reduziert und ermöglicht eine Nachverarbeitung der Röntgenaufnahmen mit verbesserter Detailauflösung. Tumorerkrankungen lassen sich dadurch heute schon in einem sehr frühen Stadium diagnostizieren und immer häufiger erfolgreich behandeln.

Wie bereite ich mich zur Untersuchung vor?

Falls Sie noch einen regelmäßigen Menstruationszyklus haben, sollte der Untersuchungstermin am besten zwischen dem 8. - 15. Zyklustag erfolgen, da die Brust dann weniger druckempfindlich ist.  Wenn bereits Vorbefunde/-aufnahmen vorliegen, bringen Sie diese zur Untersuchung mit.

Wie läuft die Untersuchung ab?

zysteVon jeder Brust werden jeweils Bilder in zwei verschiedenen Projektionsebenen angefertigt. Dazu muss die Brust kurzfristig komprimiert werden. Unser Mammographiegerät  verfügt über eine Vorrichtung, mit welcher die individuell benötigte  Strahlendosis exakt bestimmt wird. Das Gerät wird täglichen Konstanzprüfungen unterzogen. Jährlich erfolgt eine Abnahme durch eine zertifizierte Prüfstelle. Nach Anfertigung der Bilder untersucht sie einer unserer Ärzte und bespricht den Befund anschließend mit Ihnen.

Bei dichtem Drüsengewebe oder unklarem Mammographiebefund sollte eine zusätzliche Abklärung mittels Sonographie (Ultraschall) erfolgen. In seltenen Fällen wird zusätzlich die Kernspintomographie (MR-Mammographie) eingesetzt.

Sonographie

Sonographie (Ultraschall) der Brustdrüsen:

Sono-Mammae-zyateDie Sonographie arbeitet mit der Aussendung von unschädlichen Schallwellen (Echolot), welche je nach Gewebeart, Dicke und Dichte an den Schallkopf zurückgesandt werden.

Dabei erzeugt das Gerät nicht hörbare Schallwellen, die von den verschiedenen Gewebearten unterschiedlich reflektiert werden. Das Ultraschallgerät setzt diese ‚Reflexe’ zu einem sichtbaren Bild zusammen.

Bei unklaren Befunden können weitere Untersuchungen z.B. Computertomographie oder Magnetresonanztomographie angeschlossen werden.

Vorbereitung; Voraussetzung

Zur Untersuchung des Bauchraumes (Abdomen) sollten Sie nüchtern sein. Weitere Fragen beantwortet Ihnen unser Team bei der Anmeldung.

Untersuchungs-Spektrum

  • Brustdrüse
  • Schilddrüse, Speicheldrüsen
  • Lymphknoten
  • Bauchorgane
  • Muskulatur

Weiteres Spektrum

  • Nuklearmedizin
  • Schmerztherapie
  • Knochendichtemessung